Sonntag morgen, 9.30 Uhr.

 
Die Wellensittiche Hansi und Gitti machen wie gewöhnlich die ersten Rundflüge des Tages im Kreis der Familie, die noch gemütlich am Frühstückstisch sitzen. Doch heute sind es nicht die glänzenden Löffel oder die dargebotenen Leckereien, die sie in den Bann ziehen, sondern eine neue Pflanze auf der Fensterbank: Golliwoog. Erst vor ein paar Tagen ist sie "zugezogen" und war gleich von Beginn an Hansi`s und Gitti`s bevorzugte "Landebahn". Vom ersten Moment an schien von dieser Pflanze eine magische Ausstrahlung auszugehen und Hansi und Gitti machten sich sofort daran, Golliwoog zärtlich die saftigen Blätter abzuknabbern.
Einen Vorteil hat es: die anderen Pflanzen werden von Hansi und Gitti verschont......
 


Wie läßt sich diese "Zuneigung" am besten erklären?

Golliwoog - diese Pflanze stammt ursprünglich aus Lateinamerika. Dort wächst sie in den tropischen Bereichen und ist eine beliebte Futterpflanze bei allen freilebenden Tieren dort; insbesondere aufgrund ihrer Fähigkeit, Wasser in überdurchschnittlichen Mengen zu speichern. Doch nicht nur das.

Eher zufällig entdeckte der Papenburger Gärtnermeister Manfred Schrape vor einiger Zeit, dass die Haustiere seiner Tochter - zwei Wellensittiche, zwei Meerschweinchen, ein Kaninchen, eine Schildkröte - liebend gern die in der Gärtnerei anfallenden, abgeschnittenen Triebe der Golliwoog verzehrten.
Dies machte ihn aufmerksam darauf, dass Golliwoog nicht nur eine schöne Zimmerpflanze ist, sondern offensichtlich mehr. Die offensichtliche Akzeptanz bei den Haustieren veranlaßte den Papenburger, eine wissenschaftliche Untersuchung bei einem unabhängigen Institut für Tierernährung in Auftrag zu geben. Das Ergebnis erstaunte alle.

Klicken Sie hier für die Untersuchungsergebnisse!

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